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letzte Aktualisierung: 01.09.2012 05.51h

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Pfarrkirche St. Bartholomäus

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Der folgende Text stammt aus dem “Steigerwald-Kurier” Nr. 701/JG14 vom 25.05.2006

Im Jahre 1756 wurde die Pfarrei gegründet und 1931 die jetzige Pfarrkirche St. Bartholomäus gebaut.

Bestrebungen eine eigene Pfarrei zu werden, waren lange vor 1756 im Gange. Schon der 1717 hier verstorbene Schönbornsche Jäger, Konrad Gregel, hatte Geldmittel zu diesem Zwecke bereitgestellt. Er war es auch, der den 1717 erstellten Anbau der Ortskirche stiftete. Von Eltmann mit ausgepfarrt wurde 1756 neben Priesendorf auch Dankenfeld und Kirchaich, die als Nachbarorte lange vorher in kirchlicher Beziehung eng mit Priesendorf verbunden gewesen waren. Lembach, vorher zur Pfarrei Trunstadt gehörig, kam 1783 als neue Filiale hinzu. Als Folgeerscheinung der Säkularisation wird Priesendorf 1803 kurbayrisch und 1808 in das Bistum Bamberg einverleibt, genauer in das Landkapitel Burgebrach. 1810 verlor die Pfarrei vorübergehend ihre Filialen Dankenfeld, Kirchaich und Lembach, die zum Großherzogtum Würzburg abgetreten werden mussten. Erst 1828 wurde deren Zugehörigkeit zum Erzbistum Bamberg und damit zur Pfarrei Priesendorf neu geregelt.

Die Katholiken der Nachbargemeinde Trabelsdorf waren schon 1822 zu Priesendorf gekommen. Am 1. Juli 1937 wurden Dankenfeld und Kirchaich endgültig ausgegliedert. Sie gründeten eine eigene Pfarrei. Als Ausgleich für diesen Verlust kam endlich 1938 das nahegelegene Neuhausen zur Pfarrei, das bis zu diesem Zeitpunkt zu Lisberg gehörte. Heute besteht die Pfarrei aus folgenden Orten bzw. Ortsteilen: Priesendorf, Neuhausen, Trabelsdorf, Triefenbach und Lembach. Seit 1993 ist die Pfarrstelle in Priesendorf nicht mehr besetzt. Die Aufgaben werden von Pfarrer Ewald Thoma, Dankenfeld, wahrgenommen. So ergibt sich wieder die gleiche Situation wie vor 1937. Aufgrund der Umstrukturierung im Erzbistum Bamberg 2006 hat sich Priesendorf/Neuhausen mit Dankenfeld, Kirchaich, Trabelsdorf und Lembach zu einem Pfarrverbund mit Burgebrach und Ebrach/Burgwindheim zusammengeschlossen.

Über den Kirchenneubau und dessen Geschichte ist Nachfolgendes bekannt: Fundamente romanischen Ursprungs gelten als Zeugen einer Steinkirche, während über einen Holzbau vor dem 11./12. Jahrhundert nur Vermutungen angestellt werden können. Nach 1663 wurde das durch den 30-jährigen Krieg arg in Mitleidenschaft gezogene Gotteshaus wieder instandgesetzt. Der Stiftung des Schönbornschen Jägers Gregel wird der Anbau aus dem Jahre 1717, der 1825 eine erneute Erweiterung aus Platzgründen erfuhr. Über die Ausstattung dieses im Barockstil erbauten Gotteshauses steht geschrieben: „Der ärmliche, seit den 90er Jahren (1890) selbst eines Dachreiters entbehrende Bau hat einen quadratischen romanischen Chor (flach gedeckt) mit alten Chorbogen (Hohlkehle und Platte) und zugesetztem Rundbogenfenster im Osten.“ Pfarrer Anton Heinz schrieb 1910 über diese Kirche: „Die Pfarrkirche Priesendorf ist ein armseliges, viel zu kleines Kirchlein ohne Turm, weshalb ein Neubau angestrebt wird und ein Kirchenbauverein gegründet wurde. Anfang 1919 betrug das Kirchenbaufondvermögen 52000 RM.“ Der erste Weltkrieg und die Geldentwertung setzte diesem Vorhaben vorerst ein Ende. Pfarrer Schöllers Tatkraft sollte es vorbehalten bleiben, den Neubau in Angriff zu nehmen.

Um die Bauzeit der neuen Kirche nicht in den Winter hinein verlängern zu müssen, fand die Erstkommunion 1931 schon Mitte März statt. Am Montag 23. März 1931 wurde mit dem Einreißen der alten Kirche begonnen, am 1. November desselben Jahres konnte nach einer achtmonatigen Bauzeit die Einweihung des neuen Gotteshauses gefeiert werden. Dazwischen lagen arbeitsreiche Monate, in denen die Gläubigen der Pfarrei in selbstloser Weise unentgeltlich viele Hand- und Spanndienste leisteten; ein eindrucksvolles Beispiel von Zusammenarbeit und intakter Dorfgemeinschaft. Darüber hinaus waren bei der Sammlung für den Kirchenbaufond in der Pfarrgemeinde 17000 RM gespendet worden. Eine beachtliche Summe, wenn man bedenkt, dass die Arbeitslosigkeit damals ihren Höhepunkt erreicht hatte. Dazu kamen noch 50000 RM aus der Landeskirchensteuer und 12000 RM aus einer landesweit durchgeführten Kirchensammlung, zusammen knapp 80000 RM. Zahlreiche Spenden in Form von Bauholz, einer Glocke u. a. erleichterten die Finanzierung. Die Einweihung nahm der Erzbischof von Bamberg, Dr. Jakobus Hauck, vor, der auch mit der Pfarrgemeinde diesen denkwürdigen Tag am 1. November 1931 feierte.

Für die Planung und Ausführung dieses burgartigen Baues, der in Bruchsteintechnik errichtet wurde, zeichnete Prof. Fuchsenberger, München, verantwortlich. Der untersetzte, in der Grundfläche quadratische Turm ist dem Chor der Kirche südlich angesetzt und erinnert eher an den Turm einer Burg als den einer Kirche. Das ungegliederte Langhaus misst 28 Meter in der Länge und 13 Meter in der Breite. Im Inneren bestimmt ein weiter Chorbogen das geräumige Kirchenschiff. Über dem Altar finden wir noch die aus der alten Kirche stammende Kreuzigungsgruppe von Kamm (um 1775).

Die alte Orgel von 1932 konnte nicht mehr renoviert werden. Sie wurde 2005 durch eine zehn Jahre alte, sehr gut erhaltene gebrauchte Orgel ersetzt.

Im Zuge der Dorferneuerung ist im Jahre 2004 das gesamte Kirchenumfeld neu gestaltet worden. Im Rahmen dieser Maßnahme haben die Direktion für ländliche Entwicklung, das Erzbischöfliche Ordinariat, die Kirchenverwaltung Priesendorf und die politische Gemeinde gemeinsam und in enger Zusammenarbeit einen neuen, sehenswerten Ortsmittelpunkt geschaffen.

 

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